Info Jan-Dirk Müller-Esdohr

Ausstellung im Kulturplatz Altes Landkrankenhaus
Schleizer Str. 9, 95028 Hof
16. September bis 9. Oktober 2022
Sa./So. 16 – 18 Uhr

Raum 7
Urban / Natur – Teil 1 – Berlin

Berlin I

Was wäre Berlin ohne seine U-Bahn und deren U-Bahnhöfe. Das U-Bahn-Netz von Berlin besteht aus 10 Linien und 173 Stationen, die ein Netz von 146 km bilden. Hier zu sehen ist die U-Bahnstation Blaschkoallee in Neukölln.

Fast im Minutentakt fahren die Züge auf zwei Gleisen ein und aus. Der typische U-Bahngeruch weht einem um die Nase, wenn die Luft aus den Schächten in den Bahnhof gedrückt wird. Die Menschen kommen die Treppe herunter – die einen steigen ein – die anderen steigen aus – verlassen den Bahnhof wieder. Dann kommt dieser Moment der Stille, wo alles wartet – nichts passiert… bis zum nächsten Zug.

Berlin II

Unter den Linden gibt es eine Menge zu sehen, unter anderem den Künstlermarkt direkt an der Spree. Ein flüchtiger Blick über das Wasser zeigt den Berliner Dom, wie er aus dem Blättermeer emporsteigt. Passend dazu der Himmel. Was für ein Moment.

 

Berlin III

Es flirrt in Berlin – jeden Tag – jeder Moment. Das kann man überall in der Stadt spüren. An einem Ort, wo bestimmt fast jeder Berliner/Besucher schon mal gewesen ist, konnte auch ich nicht einfach so vorbei gehen. Es ist der 1882 eröffnete Kreuzungsbahnhof Berlin Friedrichstraße im Ortsteil Mitte an der Stadtbahn zwischen der namensgebenden Friedrichstraße und der Spree.
Um das endlose Treiben auf meine eigene Art zu zeigen, habe ich mehrere Aufnahmen dieser Perspektive auf den Bahnhof gemacht und die Bilder kombiniert. Die grüne Ampel vereint alle Einzelaufnahmen und bildet den Ruhepol des Motivs, während rundherum der Alltag seinen Lauf nimmt – jeden Tag – jeder Moment.

 

Berlin IV

Was wäre Berlin ohne kulturelle Einrichtungen unter freiem Himmel. Was liegt da näher, als genau das zu genießen. Die Waldbühne ist eine Freilichtbühne und liegt am westlichen Ende des Olympiaparks Berlin im Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und bietet Platz für rund 20.000 Zuschauer. In diesem Fall lauschten wir zu den Klängen des Komponisten und Pianisten Ludovico Einaudi. Was für eine Atmosphäre – was für ein Genuss! Das musste ich einfach in schwarz/weiss festhalten.

Berlin – so schön – so vielfältig – so wild – so impulsreich, aber auch einnehmend. Danke.

Raum 7
Urbane Abstraktionen

Urbane Motive, die mich auf meinen Streifzügen durch Hof, Oberkotzau und Norderney angesprochen haben, wurden gestalterisch durch die Technik der digitalen Überlagerung von mehreren Einzelbildern zu jeweils einem Bild verschmolzen.

Raum 7
Wasser

Frozen Water II

Eines meiner Hauptthemen – Wasser – ist auch hier zu sehen. Wasser hat so viele Gesichter, die ich versuche zu sehen, um sie festzuhalten. Dabei wirkt Wasser aus sicht selbst heraus. Jeder Tropfen, jede Welle.
Ob ich die Wischer-Technik nutzte um die Abendstimmung einzufangen oder die Kurzzeitbelichtung nutze, um das Wasser für einen Moment einzufrieren – Wasser wirkt immer. Was für ein Geschenk.

„Darf es aweng Meer sein?“ sind 24 Motive, die aus dem Originalbild „Frozen water II“ ausgekoppelt wurden und als 10 x 10 cm-Motive gezeigt werden.

Raum 8
Mystic Woods, Kirschblütenfest & Meine Wesen

Inspiriert durch einen Spaziergang durch den Theresienstein-Park im Dämmerlicht entstand eine Serie von Motiven, die versuchen, das Gefühl der Schönheit, der Natürlichkeit, des Gruselns & der Mystik im Wald visuell einzufangen.
Gelungen ist diese Umsetzung durch die Technik der digitalen Überlagerung von mehreren Einzelbildern.

 

Kirschblütenfest

Das Motiv Kirschblütenfest dient als Oberbegriff für viele meiner Aufnahmen, die im Zuge des Projektes „Geheimnisvoller Garten“ im Botanischen Garten Hof entstanden sind und hier im Raum 8 als Fortsetzung dieser Serien zu verstehen ist. Die Intention ist auch hier, die Schönheit und Leichtigkeit der Natur aus meiner Sicht zu zeigen.
Die Motive zeigen verschiedene Blickwinkel auf die Pflanzen und deren Farben, Formen und Strukturen, die man nur bei genauerer Betrachtung erfahren & erleben kann.

 

Meine Wesen

Das besondere am Motiv „Meine Wesen“ ist, das sich, bei näherer Betrachtung, gut sichtbare Figuren zeigen, die nicht wirklich sind, aber so deutlich zu sehen sind, dass man sie beschreiben kann. Von Drachenköpfen mit Flügeln über Inka-Skulpturen bis Totenköpfe und Clownsgesichter wurden darin schon gesichtet. Was sehen Sie?
Da sich für jeden unterschiedliche Wahrnehmungen einstellen, ist der Titel „Meine Wesen“ entstanden. Basis des Motivs ist übrigens ein Pappelbaum am Froschteich des Untreusees.

 

Informationen zum Künstler

Geboren und aufgewachsen in Berlin, lebt und arbeitet seit 2005 in Hof

1996 Ausbildung zum Technischen Zeichner

2001-2005 Studium für Betriebswirtschaft an der FHW Berlin

2007 Gründer und Inhaber von me-mediaplan. Die Agentur für kreative Mediengestaltung in Hof … Von der Idee über die Umsetzung bis zur Lieferung! Wir kümmern uns für Sie darum.

aktives Mitglied des Kunstvereins Hof e.V. seit 2008, Mitglied im Künstlerhaus Schirnding seit 2014 und im Kunstladen Selbitz seit 2018

aktive Ausstellungstätigkeiten seit 2008 u.a. in Hof und Umgebung, Berlin, Frankfurt, Schirnding, Cheb/Eger, Erlangen

2015 Initiator & Mitbegründer der Fränkischen Lichtmaler… denn wir lieben das Fotografieren!

2020 Initiator und Gestalter des Lichtmaler-Bildbandes „Licht trifft Zeit“

kreative Arbeitsbereiche: Fotografie, Fotografik, experimentelle Fotografie, Digital Arts, Werbung, Druckmedien aller Art, Werbemittel, neue Medien

Planer & Organisator von Foto- & Kunstausstellungen sowie Fotoworkshops aller Art

 

Kontakt:
Jan-Dirk Müller-Esdohr  •  Kösseinestraße 44c  •  95032 Hof  •  T: 0173 2063011

M: mail@mueller-esdohr-fotografie.de

W: www.mueller-esdohr-fotografie.de

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